Osteoporose


Wörtlich übersetzt heißt Osteoporose "poröser Knochen". Die Abnahme der Knochenmasse führt dazu, dass die Knochen an Stabilität verlieren. Im fortgeschrittenen Stadium sind die Knochen so porös, dass bereits kleine Stürze, aber auch alltägliche Handgriffe wie das Heben eines schweren Eimers zu einem Knochenbruch führen können. Besonders anfällig für Brüche sind Wirbelkörper, Oberschenkelhals und Handgelenke.

Ein Großteil der Wirbelkörperbrüche bleibt zunächst vom Betroffenen unbemerkt. Erst langfristig führen diese sogenannten "stummen" Brüche bei den Betroffenen zu Schmerzen und Einschränkungen der Beweglichkeit. Eine sichtbare Spätfolge im Bereich der Brustwirbelsäule ist z.B. der Witwenbuckel.

Die Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Erkrankung des gesamten Skeletts, charakterisiert durch eine Verringerung der Knochenmasse und Verschlechterung der Gewebsstruktur. Der Knochen verliert an Stabilität und Elastizität. Infolgedessen nimmt die Brüchigkeit des Knochens zu. In gleichem Maße steigt das Risiko, schon ohne entsprechenden Sturz o.ä. einen Knochenbruch zu erleiden.

Bewegung als Aufbautherapie
Nach neuesten Untersuchungen, wird Calzium besser in die Knochen geleitet, wenn man sich bewegt. Außerdem ist die Stärkung des Muskelgewebes ein wichtiger Schutz und Hilfe zur Linderung der Auswirkungen.

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