Im Moment werden verschiedene Längen empfohlen von 0,65 - 0,7 was bis zu 10 cm ausmachen kann. Gundsätzlich kann man keinen dieser Werte als falsch bezeichnen, es sind allgemeine Richtwerte, wobei im Moment am meisten dieb 0,66 empfohlen wird.
Es ist ein anatomisches Problem, denn jeder Mensch ist anders gebaut, außerdem kommt es auf die Schrittlänge an, denn je länger mein Schritt ist, desto größer muss der Stock sein. Grundsätzlich sollte die Armbeuge einen 90° Winkel haben, wenn man die Griffe fest in der Hand hält. Hier ist ein Kurs ratsam, denn nur bei einem Kurs sieht man wirklich, welche Stocklänge die Richtige ist.
Körperhöhe x Faktor = Stocklänge
175 cm x 0,66 = 115,5
Demnach wählt man die Stocklänge 115 cm
Der wichtigste Faktor beim Walken ist die Kombination aus Griff und Schlaufe. Wenn es hier schon zwickt, nicht richtig sitz und der Stock nicht ordentlich geführt werden kann, geht viel von den positiven Effekten verloren.
Deshalb einfach vorher mal testen und sich beraten lassen.
Je nach Ausführung gibt es dann von Kunststoff bis Korkgriffen eine breite Auswahl an Materiaien.
Ich persöhnlich ziehe Kork vor, aber die sind auch die Teuersten.
Da ich aber mehrmals in der Woche unterwegs bin, lohnt sich diese Investition in jedem Fall.
Die Schlaufen sollten atmungsaktiv sein und gut sitzen.
Beim ersten Walken müssen diese dann am Griff richtig auf die Handgröße eingestellt werden.
Überprüfen kann man dies, in dem man die Hand nach hinten spreitz und den Stock zwischen Daumen und Zeigefinger hat.
Wenn der Stock nun in der Luft schwebt ist es richtig!
Der Stock
Er besteht meistens aus Carbon, Aluminium oder Glasfaser. Durch die verschiedenen Zusammensetzungen ergeben sich dann auch unterschiedliche Eigenschaften im Bezug auf Nachgiebigkeit, Schwingung und Handling.
Am meisten eingesetzt wird Carbon und je höher der Carbonanteil umso teurer wird der Stock. Dafür ist aber das Handling auch besser. Aluminium ist dagegen recht schwer, Glasfaser eine preisgünstige Lösung im Mittelfeld.
Die Spitzen
Am meisten werden die Spitzen beansprucht und diese sind daher aus Widea, einem speziell gehärtetem Stahl. Am besten sind diese noch von einem Metalmantel umgeben um das Plastik auf den Waldböden zu schonen.
Meist sind die Spitzen etwas abgewinkelt um den Aufpressdruck zu erhöhen.
Auf Asphalt sollte man dann die Gummipads nehmen, dies schont nicht nur die Spitze, sondern reduziert erheblich die Geräuschkulisse beim Walken.
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